Prüfung: Tipps für den diesjährigen Prüfungserfolg

Sie kommen ganz sicher, sind in der Regel nicht allzu beliebt und können manchmal richtig nerven. Die Rede ist von Prüfungen im Rahmen deiner Ausbildung.

Damit die Prüfung dieses Jahr nicht zum Stressfaktor wird, haben wir Tipps für dich, mit denen der Prüfungserfolg zwar nicht garantiert ist, jedoch wahrscheinlicher wird. Ein Hinweis vorweg: Ohne Arbeit wird es nicht gehen, sorry. 

 


Die besten Tipps für den Prüfungserfolg.

Prüfungserfolg beginnt lange vor der Prüfung

Du ahnst es vermutlich schon: Wenn du vor der Prüfung nicht ackern und dich in Nachtschichten durch die Themen quälen willst, musst du in der Berufsschule und in den Praxisphasen geistig anwesend sein. Noch besser ist es natürlich, wenn du nicht nur anwesend bist, sondern den Stoff auch aktiv bearbeitest und dir wöchentlich und/oder monatlich Zeit nimmst, um zu lernen.

Das bedeutet nicht, dass du dich nur noch zum Lernen zurückziehst und keinen Spaß mehr hast. Richtig organisiert kostet dich lernen nicht dein Privatleben und lässt dir genug Zeit für andere Dinge.

Zu dieser Organisation gehören:

  • Feste Zeiten – und vielleicht auch Orte – für deine Lernphasen.
  • Ein klares und einfaches Ablagesystem, mit dem du deine Unterlagen problemlos wieder findest, wenn du sie brauchst.
  • Wenn du gerne und gut in Gesellschaft lernst, solltest du dir auch zuverlässige Lernpartner suchen.
  • Mindestens einmal im Monat lohnt sich ein Lernrückblick. In dem klärst du, welche Themen diesen Monat dran waren, wo du nacharbeiten solltest und was für welche kommende Prüfung relevant ist.
  • Apropos Prüfung: Es ist sinnvoll, dir schon zu Jahresbeginn zu notieren, wann welche Prüfungen anstehen und wann du dich auf sie vorbereitest

 

Kennst du deinen Lerntyp?

Jeder kann lernen, oder? Wenn das stimmt, warum lernen manche dann leichter als andere?

Die Antwort hat viele Facetten, doch ein wichtiger Teil ist, das die einen ihren Lerntyp kennen und entsprechend lernen. Die anderen lernen währenddessen einfach vor sich hin und versuchen, sich Informationen irgendwie einzutrichtern. Nicht der beste Ansatz.

Wenn du deinen Prüfungserfolg verbessern und leichter lernen willst, lohnt es sich, deinen Lerntyp zu kennen. Denn alle deine Sinnesorgane sind am Lernprozess beteiligt.

Und das hat Auswirkungen darauf, welchem Lerntyp du dich zuordnest:

  1. Der auditive Lerntyp lernt am besten über hören und sprechen. Musik kann dir beispielsweise dabei helfen, deine Produktivität zu steigern. Lernstoff kannst du dir durch lautes Vorlesen am einfachsten einprägen.
  2. Als visueller Lerntyp nimmst du Informationen über Bilder sehr gut auf. Wesentliches kannst du dir mit Textmarkern hervorheben. Zeichnungen und Skizzen erleichtern dir das Lösen von komplexen Aufgaben.
  3. Motorische Lerntypen sind praktisch veranlagt. Lernen ist für dich ein aktiver Vorgang. Bewege dich in deinem Zimmer auf und ab, wenn du Inhalte auswendig lernst. Jeder Schritt kann dabei für einen Inhalt oder eine Information stehen.
  4. Kommunikative Lerntypen sind gute Redner und Zuhörer. Du lernst gerne im Austausch mit anderen. Hier hilft es, wenn du dich mit einer Gruppe über den Lernstoff austauschst.
  5. Videofilme, Fernsehbeiträge oder Bücher – als medienorientierter Lerntyp lernst du am besten mit Hilfe dieser und anderer Medien. Vergiss dabei aber nicht deine Azubi-Kollegen. Auch in der Gruppe kann man miteinander gut lernen.

 

Struktur und Vorbereitung reduzieren Stress

Gerne hätten wir geschrieben, dass du durch Struktur und Vorbereitung der Prüfung Stress komplett vermeiden kannst. Das wäre jedoch gelogen. Denn selbst die beste Vorbereitung verhindert nicht, dass du privat mal Stress hast, die Arbeit im Betrieb viel wird oder du dich einfach gestresst fühlst. Doch mit Planung und Vorbereitung kannst du dir sicher sein, dass du auch in stressigen Phasen gut auf deine Prüfungen vorbereitet bist. Das ist zwar keine Garantie, aber echt gute Voraussetzungen für deinen Prüfungserfolg.

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