Cool bleiben trotz Weihnachtsstress: 7 Tipps für Azubis

Junge Frau in einem engen Raum mit Weihnachtsgirlande

Es riecht nach Lebkuchen und Keksen, überall glitzert die Weihnachtsdeko, immer wieder klingt “Last Christmas” aus Lautsprechern – die Vorweihnachtszeit könnte so besinnlich sein. Könnte – wenn da nicht der Weihnachtsstress in Form von des ständig wachsenden Bergs an Aufgaben, des Jahresabschlusses im Betrieb, den Aufgaben in der Berufsschule und der Geschenkeorganisation wären.

Stress statt Besinnlichkeit heißt es leider für viele Arbeitnehmer und Azubis bilden da keine Ausnahme. Ganz vermeiden kannst du ihn vermutlich nicht, doch mit den folgenden 7 Tipps kannst du den Weihnachtsstress zumindest eindämmen.

 

Junge Frau in einem engen Raum mit Weihnachtsgirlande

Ganz vermeiden kannst du Weihnachtsstress vermutlich nicht, doch mit unseren 7 Tipps kannst du ihn zumindest eindämmen.

 

Tipp 1: Frage ganz direkt nach Prioritäten

Eine Aufgabe kommt selten allein, ganz besonders vor Weihnachten. Wenn du mehrere Projekte auf dem Tisch hast, von verschiedenen Seiten immer neue Fragen kommen und du dich am liebsten aufteilen würdest, ist es Zeit für eine Frage.

Die stellst du dir allerdings nicht selbst, sondern deinem Chef oder deiner Chefin. Sie lautet: “Was von all diesen Aufgaben ist am wichtigsten?”

Damit fragst du nach den Prioritäten und bekommst so, wenn du eine klare Antwort erhältst, einen Überblick, was du zuerst angehst und was eher noch warten kann. Klar, manche Entscheidungen musst du selbst treffen. Doch wenn du tatsächlich zu viele Aufgaben hast, ist es sinnvoll, dir Prioritäten geben zu lassen.

 

Tipp 2: Sag öfter mal nein

Zugegeben, als Azubi ist es nicht ganz einfach, “Nein” zu sagen. Sicher, dein Ausbilder oder deine Ausbilderin gibt dir Aufgaben die du erfüllen musst. Doch wenn Kollegen und Kolleginnen dich ständig um einen Gefallen oder Unterstützung bitten, musst du nicht automatisch zusagen.

Versteh uns nicht falsch, du sollst nicht egoistisch alles ablehnen. Doch wenn du selbst viel zu tun hast und das Jahresende naht, ist ein “nein” zum richtigen Zeitpunkt einfach nötig. Deshalb bist du noch lange kein schlechter Mensch.

Ein höfliches “Nein” kann beispielsweise so klingen: “Es freut mich wirklich, dass Sie mich fragen und ich würde Ihnen sehr gern helfen. Leider habe ich gerade viel zu viel zu tun. Kann das bis Januar warten?”

 

Tipp 3: Verschaff dir einen Überblick

Kennst du die gute alte To-Do-Liste? Egal ob auf Papier, im Rechner oder als App auf dem Smartphone: So eine komplette Übersicht aller anstehenden Aufgaben ist echt Gold wert. Das Problem: Die entsteht nicht nebenher und auch nicht von selbst.

Die Lösung: Nimm dir 20 bis 30 Minuten Zeit und schreibe wirklich alles auf, was du gerade erledigen musst. Erst wenn du sicher bist, dass alle Aufgaben aufgeschrieben sind, ist die To-Do-Liste vollständig.

Damit sie ihre volle Wirkung entfaltet, musst du allerdings auch mit ihr arbeiten. Schau am besten täglich drauf und notiere jede neue Aufgabe. Im Idealfall trägst du dir Aufgaben mit Fälligkeitsdatum auch in den Kalender ein.

 

Tipp 4: Nutze deinen Kalender

Apropos Kalender: Ein nicht ganz kleiner Teil des Weihnachtsstress entsteht manchmal auch dadurch, dass du versuchst, dir Termine zu merken und dich rechtzeitig an Abgabetermine oder Deadlines der Berufsschule oder des Betriebs zu erinnern.

Immer wenn du dir einen Termin merkst ist es wie beim Smartphone: Jeder gemerkte Termin nimmt ein wenig geistigen Arbeitsspeicher ein. Und wie beim Smartphone ist auch dein RAM begrenzt. Wenn du dir zu viel merkst, fehlt dir irgendwann die Energie zum denken und dir platzt, natürlich nur gefühlt, der Kopf.

Unser Tipp: Trage alle Termine in deinen Kalender ein. Wenn du den elektronisch führst, nutze am besten die Erinnerungsfunktion. Klingt langweilig und spießig, hilft aber massiv dabei, deinen Kopf frei zu bekommen und nichts zu vergessen.

 

Tipp 5: Schalte mal so richtig ab

Mit abschalten meinen wir hier zwei verschiedene Dinge. Erstens Arbeitsphasen, in denen du – ganz ohne Smartphone, WhatsApp, Telefon oder E-Mails – wirklich ungestört und konzentriert an einer Sache arbeitest. Auch wenn das vielleicht ungewohnt ist, wirst du schnell feststellen, wie gut das tut und wie viel du in kurzer Zeit schaffst.

Zweitens aktive und bewusst Ruhepausen. Gerade wenn du neben oder nach der Arbeit noch lernen sollst (oder musst) ist es wichtig, dir ab und an wirklich Ruhe zu gönnen. Ja, das kann auch der Weihnachtsmarktbesuch mit Freunden sein. Aber bitte nur so, dass du am nächsten Tag wieder fit bist.

 

Der BNW Blog mit Azubi-Tipps

Wenn bei den Tipps oben was für dich dabei war, haben wir eine gute Nachricht für dich: Davon gibt es hier künftig noch mehr. Denn in unserem neuen BNW Blog wollen wir dir alle vier Wochen Tipps rund um Ausbildung, Berufsstart, Lernen und Co. geben.

Damit dir das wirklich nützt, wollen wir aber auch von dir hören. Also ab mit deinen Fragen in die Kommentarfunktion, auf Instagram – da bitte mit dem Hashtag #BNWhy – oder via E-Mail – ja, wir nutzen die noch – an redaktion@bnw.de.

Nächstes Mal geht es darum, wie du in deiner Ausbildung 2019 so richtig durch startest. Wenn wir die Fragen zu anderen Themen beantworten sollen: Melde dich einfach bei uns. Wir freuen uns darauf!

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